Betrieb & Monitoring
Uptime Kuma
Uptime Kuma ist ein schlankes, quelloffenes Self-Hosted-Tool für Verfügbarkeits-Monitoring und Statusseiten (HTTP, TCP, Ping, DNS) mit vielen Benachrichtigungen.
- MIT, self-hosted
- Verfügbarkeit & Statusseiten
- HTTP/TCP/Ping/DNS, Zertifikate
- 90+ Benachrichtigungskanäle
- Node.js, SQLite/MariaDB
Uptime Kuma ist ein schlankes, quelloffenes Self-Hosted-Werkzeug für Verfügbarkeits-Monitoring und Statusseiten. Es prüft Endpunkte über HTTP(S), TCP, Ping, DNS und weitere Methoden, benachrichtigt bei Ausfällen und stellt ansprechende Statuspages bereit.
Dieser Artikel erklärt die Monitor-Typen, die Benachrichtigungs- und Statuspage-Funktionen, den Technik-Stack samt Version 2 sowie die klare Abgrenzung zu vollwertigem Monitoring.
1. Was es überwacht
Uptime Kuma prüft die Erreichbarkeit über viele Monitor-Typen: HTTP(S) (auch mit Keyword- oder JSON-Prüfung), TCP-Port, Ping/ICMP, DNS-Record, Docker-Container und mehr; auch der Zertifikatsablauf wird überwacht. Das minimale Prüfintervall liegt bei 20 Sekunden. Es ist Blackbox-Monitoring: Es sieht, ob ein Dienst von außen erreichbar ist, nicht, wie es ihm innen geht.
2. Benachrichtigungen und Statusseiten
Bei Ausfällen alarmiert Uptime Kuma über mehr als 90 Kanäle (Telegram, Discord, Slack, E-Mail, Gotify und viele weitere). Daneben erzeugt es öffentliche oder interne Statusseiten, auf denen sich der Zustand mehrerer Dienste bündeln lässt, praktisch für Kunden- oder Team-Transparenz.
3. Technik und Version 2
Uptime Kuma ist eine Node.js-Anwendung; klassisch nutzt es SQLite, seit Version 2 (Oktober 2025) zusätzlich MariaDB/MySQL für größere Installationen, dazu rootless Docker-Images und ein modernisiertes UI. Eine offizielle Migration von SQLite auf MariaDB ist allerdings nicht vorgesehen, das gehört vor der Wahl des Backends bedacht.
Ergänzung, kein Voll-Monitoring
Uptime Kuma beantwortet die Frage nach der Verfügbarkeit, sammelt aber keine Metriken, kein Application-Performance-Monitoring und nutzt keine Agenten. Für tiefe Diagnose laufen daneben Werkzeuge wie Netdata, LibreNMS oder Prometheus.
4. Stärken und Grenzen
| Stärken | Grenzen |
|---|---|
| In Minuten aufgesetzt, sehr einfache Bedienung | Nur Verfügbarkeit (Blackbox), keine Metriken/Agenten |
| Viele Monitor-Typen und über 90 Benachrichtigungskanäle | Kein Ersatz für vollwertiges Monitoring oder APM |
| Schöne Statusseiten, quelloffen (MIT), self-hosted | SQLite-zu-MariaDB-Migration nicht offiziell unterstützt |
Häufige Fragen zu Uptime Kuma
Nein. Es prüft die Erreichbarkeit von Endpunkten und erstellt Statusseiten, sammelt aber keine Metriken und hat keine Agenten. Es ergänzt vollwertiges Monitoring (Netdata, LibreNMS, Prometheus), ersetzt es aber nicht.
Für kleine bis mittlere Installationen reicht SQLite. Seit Version 2 ist MariaDB/MySQL für größere Setups möglich. Wichtig: Ein offizieller Migrationspfad von SQLite auf MariaDB existiert nicht, die Wahl sollte daher früh getroffen werden.
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Der nächste Schritt
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