Netzwerk & WAN

IS-IS

IS-IS (Intermediate System to Intermediate System) ist ein Link-State-Routing-Protokoll, das wie OSPF die beste Pfadwahl berechnet, seine Nachrichten aber direkt in Layer-2-Frames kapselt und so unabhängig von IP bleibt.

Wofür das gut ist

Es gilt als sehr stabil und skaliert gut, weshalb es im Kern großer Provider- und Carrier-Netze verbreitet ist. Weil es unabhängig von IP arbeitet, trägt es IPv4 und IPv6 in einer Routing-Instanz, mit Multi-Topology-Erweiterungen auch unabhängig je Adressfamilie.

Wann sinnvoll, wann nicht

Sinnvoll in großen, wachsenden Backbones, oft zusammen mit MPLS und Segment Routing. Für ein typisches Mittelstandsnetz ist OSPF meist die naheliegendere und breiter bekannte Wahl.

Verwandte Begriffe

  • OSPF : OSPF (Open Shortest Path First) ist ein offenes Interior-Gateway-Protokoll, das Router innerhalb eines Netzes über einen Link-State-Algorithmus die besten Wege berechnen lässt.
  • MPLS : MPLS (Multiprotocol Label Switching) leitet Pakete anhand kurzer Labels statt anhand der IP-Zieladresse weiter und schafft so vorbestimmte Pfade durch das Netz.
  • Segment Routing : Segment Routing (SR) schreibt den gewünschten Pfad als Liste von Segmenten direkt in den Paketkopf, sodass das Netz ohne zusätzliches Pfad-Signalisierungsprotokoll auskommt.

In der Praxis bei LINOXA

Lösung WAN & Internet: Standortvernetzung

Wie wir das konkret umsetzen, zeigen wir nach und nach unter Aus der Praxis .

Der nächste Schritt

IS-IS im eigenen Haus richtig einsetzen?

Wir klären, ob und wie der Baustein zu Ihrer Infrastruktur passt, und sagen offen, wann sich der Aufwand lohnt und wann nicht.

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